Mormonen in Deutschland: Glaube, Geschichte & Gemeinschaft\n\nHey Leute! Habt ihr euch schon mal gefragt, wer eigentlich die
Mormonen in Deutschland
sind? Oder was genau die
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
ausmacht? Vielleicht seid ihr ihnen schon mal begegnet – diese jungen Leute in Hemd und Krawatte oder Bluse und Rock, die so freundlich an der Tür klingeln oder auf der Straße unterwegs sind. Gut, dass ihr hier seid, denn wir tauchen heute mal tief ein in die Welt dieser faszinierenden Glaubensgemeinschaft, die eine lange und bewegte Geschichte in Deutschland hat. Wir schauen uns an, was sie glauben, wie ihr Alltag aussieht und welche Rolle sie in der deutschen Gesellschaft spielen. Macht euch bereit für eine spannende Reise durch ihren Glauben, ihre Geschichte und das einzigartige Gemeinschaftsgefühl!\n\n## Wer sind die Mormonen eigentlich? Ein Blick auf den Glauben in Deutschland\n\nAlso, fangen wir mal ganz vorne an, liebe Leser. Wenn wir über
Mormonen in Deutschland
sprechen, meinen wir eigentlich Mitglieder der
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
. Der Begriff „Mormonen“ ist zwar weit verbreitet und wird oft als Kurzform genutzt, aber die Kirche selbst legt Wert auf ihren vollen Namen, weil er den Fokus auf Jesus Christus lenkt, der im Zentrum ihres Glaubens steht. Es ist wirklich wichtig zu verstehen, dass sie sich als christlich verstehen, auch wenn ihre Glaubenspraktiken und einige Lehren sich von denen der traditionellen christlichen Kirchen unterscheiden. Sie glauben fest daran, dass Jesus Christus der Erlöser der Welt ist und dass er heute wie damals eine Kirche mit lebenden Propheten und Aposteln führt.\n\nWas sind denn die Kernpunkte ihres Glaubens? Ganz zentral ist die Überzeugung, dass Gott, unser himmlischer Vater, uns liebt und einen Plan für uns hat. Dieser Plan beinhaltet, dass wir hier auf der Erde Erfahrungen sammeln, lernen und wachsen können, um eines Tages zu ihm zurückzukehren. Ein Schlüssel dazu ist der Glaube an
Jesus Christus
und seine Sühne, die es uns ermöglicht, von unseren Fehlern umzukehren und Vergebung zu finden. Außerdem glauben
Mormonen
an die
Bibel
als das Wort Gottes, ergänzt durch das
Buch Mormon
, das ein weiterer Bund von Jesus Christus ist. Dieses Buch wird als eine weitere Schriftrolle verstanden, die das Zeugnis der Bibel über Jesus Christus bekräftigt und erweitert. Für viele von uns mag das ungewohnt klingen, aber die Mitglieder der Kirche sehen es als eine wundervolle Ergänzung, die ihnen hilft, Gottes Liebe und seinen Plan noch besser zu verstehen.\n\nNeben dem Glauben an Jesus Christus und die zusätzlichen Schriften gibt es noch einige andere besondere Lehren, die das Leben der
Mormonen
prägen. Sie glauben zum Beispiel an die Möglichkeit, dass Ehen und Familienbindungen nicht nur für dieses Leben, sondern für die Ewigkeit gelten können – eine wunderschöne Vorstellung, oder? Dies geschieht durch heilige Bündnisse, die in ihren Tempeln geschlossen werden. Und ja, die Tempel sind für sie wirklich besondere Orte, die für heilige Zeremonien reserviert sind und nicht mit den üblichen Gemeindehäusern verwechselt werden sollten, die jeder besuchen kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Glaube an die
Wiederherstellung
der ursprünglichen Kirche Christi, die nach dem Tod der Apostel verloren gegangen sei. Sie glauben, dass Joseph Smith im 19. Jahrhundert als Prophet berufen wurde, um diese Kirche mit all ihren Priestertumsbefugnissen und Lehren wiederherzustellen. Das gibt ihrem Glauben eine besondere Perspektive auf die Geschichte und die Gegenwart. Insgesamt ist es ein dynamischer Glaube, der darauf abzielt, das Beste aus jedem Einzelnen herauszuholen und ihm zu helfen, eine tiefere Beziehung zu Gott aufzubauen. Für die
Mormonen in Deutschland
bedeutet dies, diese Lehren im Alltag zu leben und sie mit ihren Mitmenschen zu teilen, immer mit einem Lächeln und offenem Herzen.\n\n## Eine faszinierende Reise: Die Geschichte der Mormonen in Deutschland\n\nDie
Geschichte der Mormonen in Deutschland
ist wirklich eine Story voller Höhen und Tiefen, von Pioniergeist und unglaublicher Ausdauer. Stellt euch vor, schon Mitte des 19. Jahrhunderts, genauer gesagt ab 1840, kamen die ersten
Missionare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
nach Deutschland. Das war noch bevor die Kirche in den USA selbst richtig etabliert war! Die allerersten Missionare, darunter Orson Hyde, brachten die Botschaft vom wiederhergestellten Evangelium über den Atlantik. Es war keine leichte Aufgabe, Freunde. Sie trafen auf Skepsis, Vorurteile und oft auch auf offene Ablehnung. Die politischen und religiösen Verhältnisse im damaligen Deutschland waren alles andere als einfach für eine neue Glaubensbewegung. Trotzdem fanden sich die ersten Bekehrten, die sich taufen ließen und kleine Gemeinden gründeten. Der Glaube musste sich in einem völlig neuen kulturellen Kontext behaupten, und das war eine echte Herausforderung.\n\nIm Laufe der Jahrzehnte wuchs die Mitgliederzahl langsam, aber stetig. Die
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
etablierte sich, besonders im Raum Hamburg und später auch in anderen Teilen des Landes. Doch die
politischen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts
stellten die Mitglieder in Deutschland vor enorme Prüfungen. Während des Ersten Weltkriegs und der Zwischenkriegszeit war es schwierig, den Kontakt zur Kirchenzentrale in den USA aufrechtzuerhalten. Dann kam die Zeit des Nationalsozialismus – eine besonders
dunkle und gefährliche Phase
. Die Kirche, die aus den USA stammte und sich offen für alle Menschen zeigte, geriet ins Visier der Behörden. Missionare mussten das Land verlassen, und die einheimischen Mitglieder standen unter ständiger Beobachtung. Trotz des enormen Drucks und der drohenden Gefahr hielten viele von ihnen
standhaft an ihrem Glauben fest
, trafen sich im Geheimen und unterstützten sich gegenseitig. Das ist eine Geschichte von Mut und unglaublicher Treue, die man einfach bewundern muss.\n\nNach dem Zweiten Weltkrieg, als Deutschland in Trümmern lag, erlebte die
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Deutschland
eine Art
Wiedergeburt
. Viele Mitglieder hatten alles verloren, aber ihr Glaube gab ihnen Hoffnung und Kraft. Die Hilfe und Unterstützung, die sie von der Kirche aus den USA erhielten, war lebenswichtig und trug maßgeblich zum Wiederaufbau der Gemeinden bei. In der
DDR
war die Situation besonders heikel: Die Ausübung der Religion war stark eingeschränkt, und die Kommunikation mit der Weltkirche war nahezu unmöglich. Trotzdem blühte der Glaube auch dort im Verborgenen. Die Mitglieder bauten ihre eigenen Versammlungsgebäude, oft mit großer Eigenleistung, und hielten ihre Gemeinden am Leben. Ein absoluter Meilenstein war die Genehmigung und der Bau des
Freiberg-Tempels in Sachsen
in den 1980er Jahren – ein Beweis für die Entschlossenheit und den Einfluss der Kirche, selbst unter schwierigen politischen Bedingungen. Die
Geschichte der Mormonen in Deutschland
ist also nicht nur eine Geschichte des Glaubens, sondern auch ein Zeugnis von
Resilienz, Anpassungsfähigkeit und dem unerschütterlichen Zusammenhalt
einer Gemeinschaft, die durch alle Stürme hindurch ihre Überzeugungen hochgehalten hat. Heute sind die
Mormonen in Deutschland
ein fester Bestandteil der religiösen Landschaft, und ihre Geschichte ist ein integraler Teil ihrer Identität.\n\n## Leben als Mitglied der Kirche Jesu Christi: Gemeinschaft und Alltag in Deutschland\n\nWie sieht das
Leben als Mitglied der Kirche Jesu Christi in Deutschland
eigentlich aus? Das ist eine super spannende Frage, denn der Glaube ist für die
Mormonen
nicht nur etwas, das sie sonntags praktizieren. Er durchdringt ihren gesamten Alltag und formt ihr Familienleben, ihre sozialen Kontakte und ihre persönlichen Entscheidungen. Im Mittelpunkt steht die
Gemeinschaft
, die sich in lokalen Einheiten, den sogenannten
Gemeinden
(oder Zweigen, wenn sie kleiner sind), organisiert. Diese Gemeinden sind wie eine große Familie, in der sich jeder kennt und umeinander kümmert. Sie treffen sich jeden Sonntag zu Gottesdiensten, die in der Regel drei Stunden dauern und aus einer Hauptversammlung mit Predigten und Gebeten sowie separaten Klassen für Erwachsene, Jugendliche und Kinder bestehen. Hier geht es nicht nur ums Zuhören, sondern auch ums aktive Beteilnehmen, Lehren und Voneinanderlernen. Es ist ein Ort des gemeinsamen Lernens, der Inspiration und des geistigen Wachstums, der jedem die Möglichkeit gibt, seine Talente einzubringen und seinen Glauben zu stärken.\n\nAber das Gemeindeleben geht weit über den Sonntag hinaus. Unter der Woche gibt es zahlreiche Aktivitäten für alle Altersgruppen: Jugendgruppen, Frauenhilfsvereinigungen, Männer-Priestertumsgruppen und vieles mehr. Diese Treffen dienen dem sozialen Austausch, der Weiterbildung, dem Dienst an anderen und dem Aufbau von Freundschaften. Es ist kein Geheimnis, dass die
Mormonen
einen großen Wert auf die
Familie
legen. Sie sehen die Familie als die grundlegendste Einheit der Gesellschaft und als einen zentralen Bestandteil von Gottes Plan. Viele Familien haben einen wöchentlichen „Familienabend“, an dem sie gemeinsam lernen, spielen und ihre Bindungen stärken. Das ist wirklich eine tolle Tradition, die den Zusammenhalt fördert und Werte vermittelt. Auch die Gesundheit spielt eine große Rolle: Der sogenannte „Wort der Weisheit“ rät zu einem gesunden Lebensstil, der den Verzicht auf Alkohol, Tabak, Kaffee und Schwarztee beinhaltet. Das mag für Außenstehende vielleicht streng wirken, aber für die Mitglieder ist es ein Weg, ihren Körper als Tempel Gottes zu respektieren und geistig sowie körperlich stark zu bleiben.\n\n
Dienst am Nächsten
ist ein weiterer Eckpfeiler des Lebens als
Mormone in Deutschland
. Ob es darum geht, einer älteren Nachbarin zu helfen, in der Gemeinde auszuhelfen oder sich bei größeren Hilfsaktionen zu engagieren – der Dienstgedanke ist tief verwurzelt. Viele Gemeinden organisieren regelmäßig Projekte, bei denen sie sich für ihre lokale Gemeinschaft einsetzen, sei es durch das Aufräumen von Parks, Blutspendeaktionen oder die Unterstützung von Bedürftigen. Dies ist eine praktische Art, ihren Glauben in die Tat umzusetzen und die Lehre Jesu Christi von Nächstenliebe zu leben. Es gibt auch viele, die in der Kirche unbezahlte „Berufungen“ oder Aufgaben übernehmen, sei es als Bischof, Lehrer oder Organisator von Veranstaltungen. Diese ehrenamtliche Arbeit ist ein riesiger Teil des Gemeindelebens und ermöglicht es der Kirche, ohne bezahltes Klerus auszukommen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Leben als
Mormone in Deutschland
ein
aktives, gemeinwohlorientiertes und familienzentriertes Leben
ist, das auf starken Werten und einem tiefen Glauben basiert. Es ist ein Lebensstil, der viel Engagement erfordert, aber den Mitgliedern auch enorme Erfüllung und ein starkes Gefühl der Zugehörigkeit schenkt.\n\n## Missionare in Deutschland: Warum sie unterwegs sind und was sie tun\n\nAh, die
Mormonen Missionare Deutschland
! Das sind die Gesichter, die den meisten von euch wahrscheinlich als Erstes in den Sinn kommen, wenn ihr an die
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
denkt. Diese jungen Männer und Frauen, oft im Alter von 18 bis 25 Jahren, die in ihren charakteristischen Outfits (meistens Hemd und Krawatte für die Männer, dezente Kleidung für die Frauen) durch die Straßen ziehen, sind ein Markenzeichen der Kirche weltweit. Aber warum machen sie das eigentlich? Und was genau tun sie den ganzen Tag? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach und doch tiefgründig: Sie sind unterwegs, um die Botschaft von Jesus Christus und seinem wiederhergestellten Evangelium zu teilen. Sie glauben fest daran, dass diese Botschaft jedem Menschen Freude, Frieden und Hoffnung bringen kann, und sie sind bereit, zwei Jahre (für Männer) oder 18 Monate (für Frauen) ihres Lebens dafür zu opfern, um sie mit anderen zu teilen – und das auf eigene Kosten, oder zumindest finanziert durch ihre Familien.\n\nIhre Tage sind wirklich strukturiert und vollgepackt. Ein typischer Tag beginnt früh mit Gebet, Schriftstudium und Planung. Dann geht es hinaus in die Welt! Ihre Hauptaufgabe ist es, Menschen kennenzulernen und mit ihnen über den Sinn des Lebens, den Glauben und die Lehren der Kirche zu sprechen. Das kann durch Tür-zu-Tür-Besuche geschehen, auf öffentlichen Plätzen, in Parks oder einfach, indem sie auf Leute zugehen, die offen für ein Gespräch wirken. Sie sind aber auch oft in sozialen Medien aktiv und nutzen moderne Kommunikationswege, um mit Interessierten in Kontakt zu treten. Ihre Lektionen konzentrieren sich auf grundlegende Prinzipien des Evangeliums wie den Glauben an Jesus Christus, Umkehr, Taufe, das Geschenk des Heiligen Geistes und das Leben eines christlichen Lebens. Es geht darum, Menschen zu helfen, eine persönliche Beziehung zu Gott aufzubauen und Antworten auf ihre geistigen Fragen zu finden. Ihr Ziel ist nicht, jemanden zu bekehren, sondern vielmehr, Informationen anzubieten und einzuladen, selbst zu beten, die Schriften zu studieren und herauszufinden, ob die Botschaft wahr ist.\n\nDie
Mormonen Missionare in Deutschland
kommen aus der ganzen Welt. Sie verlassen ihre Familien, Freunde und Ausbildung, um diesen Dienst zu leisten. Für viele ist es eine Zeit intensiven persönlichen Wachstums und Lernens. Sie lernen eine neue Kultur kennen, oft eine neue Sprache (falls sie nicht aus Deutschland stammen) und entwickeln wichtige zwischenmenschliche Fähigkeiten. Aber es ist nicht nur das Predigen des Evangeliums. Missionare sind auch oft in ihren Gemeinden aktiv, helfen bei sozialen Projekten, engagieren sich im Gemeinwesen und sind einfach gute Nachbarn. Man sieht sie vielleicht beim Helfen im Altenheim, beim Aufräumen eines Spielplatzes oder beim Blutspenden. Sie sind da, um einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten und zu zeigen, dass ihr Glaube sie dazu motiviert, Gutes zu tun. Wenn ihr also mal einem begegnet, seid einfach offen für ein kurzes Gespräch. Ihr werdet feststellen, dass es wirklich engagierte und freundliche junge Leute sind, die eine aufrichtige Botschaft mit sich tragen und ihre Zeit und Mühe investieren, um anderen zu dienen und ihnen eine Perspektive des
Glaubens an Jesus Christus
zu eröffnen. Sie sind ein wichtiger Teil dessen, wie die
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Deutschland
wächst und gedeiht.\n\n## Missverständnisse ausräumen: Häufige Fragen zu Mormonen in Deutschland\n\nUff, wenn es um Glaubensgemeinschaften geht, gibt es oft viele Gerüchte und
Missverständnisse
. Das ist bei den
Mormonen in Deutschland
nicht anders. Gerade weil ihre Kirche in Europa noch relativ jung ist und sich von den etablierten Kirchen unterscheidet, kursieren manchmal veraltete oder schlichtweg falsche Informationen. Lasst uns mal ein paar der häufigsten Fragen und Missverständnisse ausräumen, damit wir ein klareres Bild bekommen, okay? Eines der hartnäckigsten Gerüchte betrifft die Polygamie.
Stopp!
Hier ist die klare Antwort: Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hat die Praxis der Polygamie bereits
1890 offiziell beendet
. Das ist über 130 Jahre her! Heute wird jede Person, die Polygamie praktiziert, aus der Kirche ausgeschlossen. Die wenigen Gruppen, die heute noch Polygamie praktizieren, sind keine Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Letzten Tage und haben keine Verbindung zu ihr. Dieses Missverständnis ist wirklich ein alter Hut und hängt der Kirche leider immer noch an, obwohl es längst nicht mehr zutrifft.\n\nEin weiteres Thema, das oft Fragen aufwirft, sind die
Tempel
. Viele Leute fragen sich, was denn in diesen geheimnisvollen Gebäuden vor sich geht. Sind das geheime Rituale? Nein, nicht wirklich geheim, aber
heilig und privat
. Die Tempel der
Kirche Jesu Christi
sind keine Orte der Sonntagsgottesdienste, die für jeden offen sind, wie die Gemeindehäuser. Stattdessen sind sie für ganz besondere und heilige Zeremonien reserviert, wie die Siegelung von Familien für die Ewigkeit oder stellvertretende Taufen für Verstorbene. Bevor ein Tempel geweiht wird, gibt es immer eine sogenannte „Tage der offenen Tür“, bei denen
jeder
eingeladen ist, den Tempel von innen zu besichtigen und mehr über die dort stattfindenden Zeremonien zu erfahren. Danach sind die Tempel nur für würdige Mitglieder der Kirche zugänglich. Der Zweck ist es, in einer ruhigen, heiligen Umgebung Bündnisse mit Gott einzugehen und von ihm zu lernen. Es ist also kein Geheimnis, sondern eine Frage der Heiligkeit und des Respekts vor diesen besonderen Orten.\n\nManchmal hören wir auch, dass
Mormonen
nicht wirklich Christen seien, weil sie das
Buch Mormon
haben und an andere Propheten glauben. Das ist ebenfalls ein großes Missverständnis. Wie wir schon besprochen haben, steht Jesus Christus im
absoluten Zentrum
ihres Glaubens. Das Buch Mormon ist für sie ein weiteres Zeugnis von Jesus Christus und nicht ein Ersatz für die Bibel. Es ergänzt die biblische Erzählung und bekräftigt die göttliche Mission und Lehren Jesu. Auch glauben sie an lebende Propheten, weil sie davon überzeugt sind, dass Gott auch heute noch zu seinen Kindern spricht. Das ist für sie kein Widerspruch, sondern eine Fortsetzung des göttlichen Musters, wie es in der Bibel beschrieben wird. Oder wie sieht es mit dem
Verbot von Kaffee und Tee
aus? Das ist keine Willkür, sondern Teil des „Wortes der Weisheit“, das als göttliche Anleitung für einen gesunden Lebensstil verstanden wird. Es geht darum, den Körper zu ehren und Suchtmitteln zu entsagen, um geistig und körperlich fitter zu sein. Es ist eine Entscheidung aus Überzeugung und nicht etwa, weil Kaffee oder Tee per se „böse“ wären. Insgesamt ist es wichtig, sich bei solchen Fragen direkt an die Quellen zu halten oder mit Mitgliedern der Kirche zu sprechen, um
Missverständnisse über Mormonen in Deutschland
auszuräumen und ein echtes Verständnis zu entwickeln. Ihr werdet feststellen, dass vieles, was man hört, oft nur die halbe Wahrheit ist oder aus veralteten Informationen stammt.\n\n## Die Zukunft der Kirche Jesu Christi in Deutschland: Wachstum und Beitrag\n\nLasst uns zum Abschluss einen Blick in die Zukunft werfen, oder besser gesagt, auf die aktuelle Situation und die
Zukunft der Kirche Jesu Christi in Deutschland
. Trotz aller historischen Herausforderungen und mancher Missverständnisse ist die
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
in Deutschland eine etablierte und wachsende Glaubensgemeinschaft. Sie mag im Vergleich zu den großen Volkskirchen eine kleinere Anzahl von Mitgliedern haben, aber die Mitglieder sind
aktiv, engagiert und fest in ihrem Glauben verwurzelt
. Das
Wachstum der Mormonen in Deutschland
mag nicht explosionsartig sein, aber es ist stetig und organisch. Neue Mitglieder kommen hinzu, oft durch die Arbeit der Missionare, aber auch durch Freunde und Familie, die sie zu den Aktivitäten der Kirche einladen. Viele Gemeinden sind multikulturell und spiegeln die Vielfalt der deutschen Gesellschaft wider, was sie zu lebendigen und dynamischen Orten macht.\n\nDie Kirche ist nicht nur auf ihr eigenes Wachstum bedacht, sondern leistet auch einen
bedeutenden Beitrag zur Gesellschaft
in Deutschland. Durch ihre humanitären Programme, die auch unter dem Namen
„Light the World“
oder
„JustServe“
bekannt sind, engagieren sich Mitglieder und die Kirche als Ganzes in zahlreichen sozialen Projekten. Ob es sich um Spendenaktionen, die Unterstützung von lokalen Tafeln, Katastrophenhilfe oder ehrenamtliche Arbeit in Gemeinden handelt – der Dienst am Nächsten ist ein zentrales Anliegen. Die
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
hat auch den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts in vielen Bundesländern, was ihre Anerkennung und ihren Beitrag als religiöse Institution in Deutschland unterstreicht. Das bedeutet, dass sie als seriöse und verantwortungsbewusste Organisation angesehen wird, die sich aktiv in die Zivilgesellschaft einbringt und zum Gemeinwohl beiträgt. Für viele Mitglieder ist es ein wichtiger Aspekt ihres Glaubens, nicht nur für sich selbst zu leben, sondern auch einen positiven Einfluss auf ihre Umgebung auszuüben.\n\nWas erwartet uns also, wenn wir an die
Zukunft der Kirche in Deutschland
denken? Es ist wahrscheinlich, dass die Kirche weiterhin einen Schwerpunkt auf die Stärkung der Familien, die Förderung von Werten und den Dienst am Nächsten legen wird. Die digitalen Medien spielen eine immer größere Rolle, um die Botschaft zu verbreiten und mit Interessierten in Kontakt zu treten. Die Präsenz der
Mormonen in Deutschland
wird sich weiter festigen, und ihre Gemeinden werden weiterhin Orte der Hoffnung, des Zusammenhalts und des Glaubens sein. Es wird auch weiterhin darum gehen, Vorurteile abzubauen und den Menschen ein authentisches Bild von der Kirche und ihren Mitgliedern zu vermitteln. Die Kirchenführung ermutigt ihre Mitglieder dazu, gute Bürger zu sein, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und Brücken zu anderen Menschen und Glaubensrichtungen zu bauen. Die
Mormonen in Deutschland
sind ein lebendiger Teil der deutschen Religionslandschaft und werden auch in Zukunft eine Rolle spielen, indem sie ihre Werte leben, ihren Glauben teilen und einen positiven Beitrag für ihre Mitmenschen leisten. Es ist eine Geschichte, die weitergeschrieben wird, Tag für Tag, von jedem einzelnen Mitglied, das sich bemüht, den Lehren Jesu Christi zu folgen und ein gutes Leben zu führen. So sieht die
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
ihre Rolle in einem sich wandelnden Deutschland – als eine Quelle der Stärke und des Guten für alle, die danach suchen.